25. Juli 2017

Team Braut


Hallo ihr Lieben,

am Samstag feierte meine Freundin Damaris ihren Junggesellinnenabschied. Damaris und Samuel heiraten Anfang August. Für Samstag habe ich Lebkuchenherzen mit der Aufschrift 'Braut' und 'Team Braut' gemacht. Die Herzen selbst habe ich in Fürth bestellt, da ich nicht genügend Zeit hatte, sie auch selbst zu machen. Für die Zuckerschrift mische ich ein Eiweiß mit einem Spritzer Zitronensaft und 250 gr. Puderzucker. Neben der Aufschrift habe ich Zuckerblumen und für Damaris Zuckerherzen aufgeklebt. Die dreizehn Herzen wurden anschließend in Folien verpackt und mit Taftband und kleinen Dekoblumen verziert. Alle haben sich über mein kleines Geschenk gefreut und die Herzen den ganzen Tag getragen.

Viele Grüße
Eure Verena ♥  

2. April 2017

Ostereier mit Goldfolie


Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich unsere Wohnung österlich dekoriert. Österlich heißt bei mir ohne Hasen, Narzissen und Schmetterlinge, sondern mit schlichten Eiern. Bei meinen Eltern wohnen fünf Hühner, jedem Familienmitglied gehört eines. Und Frieda – das Huhn meiner Schwester – ist ein besonderes Huhn: Frieda legt grüne Eier. Für meine Osterdekoration habe ich drei Eier, die Frieda gelegt hat, ausgeblasen und mit Goldfolie dekoriert.


Für Ostereier mit Goldfolie brauchst Du:

- Ausgeblasene Eier
- Goldfolie
- Bastelkleber
- einen feinen Pinsel


So wird’s gemacht:

Die Eier dünn mithilfe eines Pinsels mit Bastelkleber betupfen. Die Goldfolie auflegen und vorsichtig andrücken. Die Folie wird anschließend mit dem Zeigefinger abgerubbelt, sodass nur die Stellen, die mit Kleber bestrichen wurden, Gold sind. Metallfolien gibt es in verschiedenen Ausführungen, auch in Silber, Kupfer oder mit Hologrammoptik. Ich habe die Eier auf Islandmoos in einer Schale dekoriert und sie auf eine kleine Kommode gestellt! Kleine Wachteleier, Federn und Palmkätzchenzweige machen meine Osterdeko komplett.



Viele liebe Grüße
eure Verena ♥

15. November 2016

Marzipanherzen


Hallo ihr Lieben!

Plätzchen, Spekulatius und Lebkuchen gibt's in den Supermärkten schon seit September. Doch so richtig Lust auf Zimt, Kardamom und Nelken bekomme ich erst in der Adventszeit. Da es bis dahin aber auch noch fast zwei Wochen sind, kann man als 'Pre-Adventssnack' Marzipanherzen machen ein bisschen weihnachtlich aber keineswegs so würzig wie Zimtsterne und Pfefferkuchen.

Für die Marzipanherzen braucht ihr:
  • Marzipan (entweder selbstgemacht oder gekauft)
  • etwas Puderzucker
  • Kuvertüre
Zunächst wird das Marzipan mit ein wenig Puderzucker verknetet, damit die Konsistenz des Marzipans etwas fester wird. Anschließend drücke ich kleine Marzipankugeln in die Mulden einer Silikonform. Die, die ich benutzt habe, verwende ich normalerweise für Eiswürfel. Anschließend werden die Marzipanherzen über Nacht eingefroren, damit sie sich gut aus der Form lösen lassen und nicht zerdrückt werden. Im heißen Wasserbad schmelze ich etwas Kuvertüre und überziehe die Herzen damit. Auf einem Gitter abkühlen lassen – fertig!

Liebe Grüße
Verena ♥

15. Oktober 2016

Old but Gold: Kürbissuppe mit Parmesanchips


Hallo ihr Lieben,

zugegeben, das Rezept einer Kürbissuppe ist jetzt nicht das Allerneuste. Aber Kürbissuppe ist einfach jeden Herbst der Hit. Ich habe eine simple Suppe nur aus Kürbis gemacht, ohne Zwiebel, ohne Ingwer, ohne Schnickschnack. Dafür habe ich einen halben Hokkaido-Kürbis geschält (man kann die Schale eigentlich mitverarbeiten, aber ich mag das lieber geschält) und in kleine Würfel geschnitten. Die Kürbiswürfel in Gemüsebrühe kochen und anschließend im Mixer pürieren. Ein bisschen Wasser dazu, Salz, Pfeffer – fertig. Für die Käsechips einfach ein bisschen Parmesan auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streuen und bei ca. 200°C ein paar Minuten backen. Anschließend können die Chips in kleine Stücke gebrochen werden, schmeckt prima.

Viele liebe Grüße
Verena ♥

 

29. September 2016

Almbroschen


Hallo ihr Lieben!

Die Wiesn geht bald zu Ende, doch heute gibt's noch ein kleines DIY für Broschen oder Kettenanhänger mit Wald, Wild und Wiese, die sich prima fürs Dirndldekolleté oder den Lodenjanker eignen. Ihr braucht dafür
  • eine Astscheibe mit Rinde
  • Acrylfarbe und Pinsel
  • Modellbahngras
  • Modellbahnfiguren (H0, 1:87)
  • Bastelkleber
  • Broschennadeln
Die Astscheiben habe ich je nach Motiv mit Bergen, Wald oder einer Hütte bemalt. Um die Wiese realistischer erscheinen zu lassen, kann man den unteren Teil der Scheibe mit Kleber einstreichen und mit Modelbahngras oder -kies bestreichen. Die Broschennadel klebe ich auf der Rückseite an, wenn man zwei Löcher in den oberen Teil bohrt, kann man auch ein Band durchfädeln. Anschließend klebe ich Tiere oder kleine Figuren auf die Scheiben.

Viele Grüße
eure Verena

21. März 2016

Osterkekse


Hallo ihr Lieben!

Pünktlich zu Ostern gibt’s Kekse im Häschenlook. Der Teig ist derselbe wie bei den Teekeksen, das Rezept findet ihr hier. Für dunkle Kekse nehme ich statt 400 gr. Mehl 350 gr. und 50 gr. Kakao. Die Hasen sind aus gefärbtem Fondant, den ich ausgerollt und ausgestochen habe. Die Blumen habe ich mit Zuckerguss gemalt. Das Rezept dafür findet ihr ebenfalls hier!  

Viele Grüße
Verena ♥

9. März 2016

Filofax – Kalenderarium zum Download


Hallo ihr Lieben,

olay, das Jahr hat schon lange angefangen, die Termine der ersten zwei Monate sind längst erledigt. Trotzdem gibt’s heute Kalenderseiten für 2016 im DIN A5-Format als kostenloses Download für euch. Ich habe den Kalender so entworfen, dass eine Woche auf einer Seite ist, die linke Seite bleibt leer. Viele dekorieren links und rechts, mir ist das aber zu viel, da mag ich es lieber schlicht.
Für meine Dekorationen benutze ich am liebsten Maskingtape, Sticker, die ich mir bei dm drucken lassen habe und Stempel in Gold und Silber. Mir macht es richtig viel Spaß, den Filofax zu gestalten, aber ich muss zugeben, das Dekorieren des Kalenders dauert länger, als der Termin, den man einträgt!

Viele liebe Grüße
Verena

15. Februar 2016

Filofax – Divider


Hallo zusammen!

Heute zeige ich euch die Divider meines Kalenders. Durch diese Blätter werden einzelne Rubriken voneinander getrennt. Viele machen Tags an diese Blätter, also Laschen an der rechten Seite, um die einzelnen Kategorien gleich zu sehen. Ich habe das nicht gemacht, mir gefallen die Seiten so besser.
Das Rosenpapier des Dividers im ersten Bild ist aus einem Block, den mir meine Schwester aus Los Angeles mitgebracht hat, das Papier mit Rautenmuster ist Geschenkpapier und die Rose ein Wandtatoo, das ich aufgeklebt habe. Ich habe alle Divider laminiert, damit sie nicht knicken oder schmutzig werden. Im Moment habe ich nur einen Kalender im Filofax, im Laufe der Zeit sollen aber noch die Kategorien Universität und Leimoniade hinzukommen.

Viele liebe Grüße
Verena ♥

8. Februar 2016

Filofax


Hallo ihr Lieben,

ich habe ein neues Hobby! Da wir die Wohnung in München möbliert mieten mussten und der Stil der 1970er Jahre nun wirklich nicht meiner ist, kann ich nicht mehr dekorieren. Da ichs aber nicht lassen kann, Blumen, Farben und Muster zu kombinieren, stecke ich meine Dekorationslust nun in einen Kalender – den Saffiano Gold in A5 von Filofax. Filofaxing ist gerade Trend. Man verziert die Kalenderseiten mit allem was man hat und was gefällt, Papier, Washitape, Stempel, Sticker...
Da ich viele der Sachen schon zu Hause hatte, musste ich nicht viel neues kaufen, lediglich ein paar Washitapes kamen dazu. Ich möchte euch in den nächsten Tagen die bereits gestalteten Kalenderseiten von Januar bis zu dieser Woche vorstellen. Selbstgestaltete Vorlagen für den Kalender möchte ich euch auch zur Verfügung stellen.

Also bleibt dran – in Kürze gibt es mehr zum Thema!

Liebe Grüße
eure Verena ♥

9. Dezember 2015

Knusper, knusper, knäuspchen...


Hallo ihr Lieben!

als wir Kinder waren, haben wir immer im Advent ein Hexenhaus von Irene, der Freundin meiner Mutter bekommen. Jedes Jahr war das Hexenhaus ein Highlight und gehörte zu Weihnachten dazu wie der Christbaum, der Adventskranz und die Lichter. Weihnachten ohne Hexenhaus ist kein richtiges Weihnachten. Auch in Supermärkten kann man mittlerweile Backsets für Hexenhäuser kaufen, diese sind allerdings ziemlich einfach, mir gefallen sie nicht. Dieses Jahr habe ich unser Hexenhaus selbst gemacht, das Rezept und die Bauvorlage möchte ich euch gerne zur Verfügung stellen. Eine Vorlage für das Haus findet ihr hier.


  1. Honig, Zucker und Butter in einem Topf auflösen. Kakao, Lebkuchengewürz, Zitronenschale und die Eier unterheben. Die Masse in einem Rührgerät mit Mehl und Pottasche verkneten. Der Teig ist sehr schwer, ohne Küchenmaschine mit Knethaken kann man ihn kaum verarbeiten.
  2. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen, den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausrollen. Mit einer Gabel werden Löcher in den Teig gestochen, damit er beim Backen gleichmäßig hochgeht. Der Lebkuchen wird ca. 20 Minuten gebacken.
  3. Die Druckvorlage ausschneiden und auf den Lebkuchen legen. Der Teig darf nicht ganz ausgekühlt sein, sonst ist er schwer zu schneiden. Mit dem Messer werden die Schablonen ausgeschnitten. Die Rückseite des Hexenhauses wird ohne Tür und Fenster geschnitten. Der Ausschnitt des Fensters wird nicht benötigt, der Ausschnitt der Tür wird benutzt.
  4. Aus Puderzucker, Zitrone und einem Eiweiß einen Guss rühren. Die Einzelteile vorsichtig mit dem Zuckerguss zusammenkleben, eine dritte und vierte Hand ist dabei sehr hilfreich. Besonders schön wird das Hexenhaus, wenn es nicht wie vom Architekten aussieht, sondern auch mal eine krumme Kante hat oder wenn sich das Dach wölbt. Aus dem Rand des Lebkuchens kann man eine Dachrinne basteln.
  5. Wenn das Haus steht, sollte man den Zuckerguss trocknen lassen, sonst besteht beim Dekorieren die Gefahr, dass es zusammenbricht.
  6. Wie das Hexenhaus dekoriert wird, ist jedem selbst überlassen, auch Gummibärchen, Kekse oder Nüsse sind möglich, wir kennen es mit Schokolade. Die einzelnen Süßigkeiten werden mit etwas Zuckerguss auf den Lebkuchen geklebt. Auch hier sieht es schner aus, wenn nicht alles ganz akkurat und gerade sitzt.  
  7. Mithilfe einer Tüte mit kleinem Loch werden Eiszapfen auf das Dach gespritzt. 
  8. Zum Schluss wird eine Sperrholzplatte mit Geschenkfolie verpackt und das Haus draufgestellt. Wir haben Kokosflocken als Schnee benutzt, Hänsel & Gretel, die Hexe und die Katze sind vom Weihnachtsmarkt Stuttgart.



Viele liebe Grüße
Eure Verena ♥

17. November 2015

Glitzertisch


Hallo ihr Lieben!
am Wochenende habe ich angefangen, bei uns zu Hause zu dekorieren. Eines der Dekoprojekte ist dieser Tisch. Vor vielen Jahren hat mein Papa einen Tisch für unser Wohnzimmer gebaut ­­­­­­­­­­­­­– einen Tisch mit Glasplatte und Holzbrett, sodass dazwischen Platz für Dekorationen bleibt.
Die Basis der Dekoration bildet ein quadratisches Stück Wildseide, das etwas größer ist als der Tisch.
Ich habe die Dekoration in Pastellfarben gemacht, da diese am besten zum Wohnzimmer passen. In der Holzplatte des Tisches gibt es ein kleines Loch, durch welches ich das Kabel einer Lichterkette führen konnte. Auf der Lichterkette liegt ein Stück bestickter Tüll, den haben wir einmal in Dubai gekauft.
Nun sind der Kreativität keine Grenzen gesteckt ­­­­­­­­­­­­­– man kann alles verwenden was schön ist und passt. In meinem Fall waren das Vintage-Christbaumkugeln, getrocknete Hortensien, getrockneten rosa Pfeffer, eine lange Perlenkette, alte französische Postkarten, Glitzerzweige aus Kunststoff, Kiefernzapfen und Federn. Eigentlich die gleichen Sachen wie in den Dekorationen der letzten Jahre. Wenn ihr die nochmal sehen wollt, dann klickt hier.
Wenn ihr mit eurem Arrangement zufrieden seid, kommt die Glasplatte wieder auf den Tisch, damit dieser wie gewohnt benutzt werden kann.

Viele liebe Grüße
eure Verena ♥

11. November 2015

Tutorial: Tannenkissen



Hallo ihr Lieben!

Die Sonne geht früher unter, der Wind wird kühler – es wird wieder Winter! Um die kalte Jahreszeit gemütlich zu Hause zu verbringen, zeige ich euch heute ein Tutorial für ein flauschiges Winterkissen mit Tannendekor.


Für die Vorderseite des Kissens habe ich den Baumwolljacquard Bäume Natur von acufactum verwendet. Ein Motivstück ist 60 x 135 cm groß, neben einem Kissen lässt sich also noch vieles mehr daraus nähen. Für die Rückseite habe ich einen cremefarbenen Webpelz in Eisbäroptik gewählt. 


1.) Im ersten Schritt wird der Webpelz so auf eine Schneidematte gelegt, dass die Strichrichtung des Fells nach unten zeigt. Die Kissenfüllung ist 40 x 40 cm groß, ich habe 42 cm gemessen, eine Nahtzugabe von 1 cm auf jeder Seite. 

2.) Mithilfe eines löslichen Markierstifts wird ein Quadrat (42 x 42 cm) auf die Rückseite des Webpelzes skizziert.  
3.) Ein Wellenmesser eignet sich prima, um den Pelz zu schneiden. Das Messer gibt es mit Zick-Zack-Schnitt, für das Kissen habe ich diesen verwendet. Mit einer Schere würden die Haare abgeschnitten, ein unschöner Effekt, der leicht vermieden werden kann.

4.) Nachdem das Quadrat aus dem Pelz geschnitten wurde, wenden wir uns der Vorderseite des Kissens zu. 
 
5.) Im fünften Schritt wird die Webkante des Tannenstoffs abgeschnitten und mithilfe des Markierstifts ein Quadrat (42 x 42 cm) aufgezeichnet. Dabei muss darauf geachtet werden, dass sich das Hauptmotiv – die Bäume – mittig im Quadrat befindet.
6.) Mit der Schere wird entlang der vorgezeichneten Linie die Vorderseite des Kissens ausgeschnitten.


7.) Der Tannenstoff und der Webpelz werden so aufeinandergelegt, dass die Innenseiten nach außen zeigen. Beide Stoffstücke mit Stecknadeln zusammenheften.
8.) Jetzt werden die Quadrate mit der Nähmaschine zusammengenäht. Wenn der Webpelz wenig elastisch ist, muss besonders sorgfältig darauf geachtet werden, dass beide Stoffstücke schön aufeinanderliegen.


9.) Eine Lücke von etwa 10 cm ermöglicht später, die Kissenhülle mit der Füllung zu versehen. Zum Schluss wird die Öffnung mit Hand zugenäht.


Der Baumwolljacquard wurde mir von acufactum zur Verfügung gestellt – herzlichen Dank dafür! Wenn ihr ein Tutorial für eine Wintermütze aus Jacquard lesen möchtet, dann klickt hier!

Viele Grüße
Eure Verena ♥