9. Dezember 2015

Knusper, knusper, knäuspchen...


Hallo ihr Lieben!

als wir Kinder waren, haben wir immer im Advent ein Hexenhaus von Irene, der Freundin meiner Mutter bekommen. Jedes Jahr war das Hexenhaus ein Highlight und gehörte zu Weihnachten dazu wie der Christbaum, der Adventskranz und die Lichter. Weihnachten ohne Hexenhaus ist kein richtiges Weihnachten. Auch in Supermärkten kann man mittlerweile Backsets für Hexenhäuser kaufen, diese sind allerdings ziemlich einfach, mir gefallen sie nicht. Dieses Jahr habe ich unser Hexenhaus selbst gemacht, das Rezept und die Bauvorlage möchte ich euch gerne zur Verfügung stellen. Eine Vorlage für das Haus findet ihr hier.


  1. Honig, Zucker und Butter in einem Topf auflösen. Kakao, Lebkuchengewürz, Zitronenschale und die Eier unterheben. Die Masse in einem Rührgerät mit Mehl und Pottasche verkneten. Der Teig ist sehr schwer, ohne Küchenmaschine mit Knethaken kann man ihn kaum verarbeiten.
  2. Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze aufheizen, den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech ausrollen. Mit einer Gabel werden Löcher in den Teig gestochen, damit er beim Backen gleichmäßig hochgeht. Der Lebkuchen wird ca. 20 Minuten gebacken.
  3. Die Druckvorlage ausschneiden und auf den Lebkuchen legen. Der Teig darf nicht ganz ausgekühlt sein, sonst ist er schwer zu schneiden. Mit dem Messer werden die Schablonen ausgeschnitten. Die Rückseite des Hexenhauses wird ohne Tür und Fenster geschnitten. Der Ausschnitt des Fensters wird nicht benötigt, der Ausschnitt der Tür wird benutzt.
  4. Aus Puderzucker, Zitrone und einem Eiweiß einen Guss rühren. Die Einzelteile vorsichtig mit dem Zuckerguss zusammenkleben, eine dritte und vierte Hand ist dabei sehr hilfreich. Besonders schön wird das Hexenhaus, wenn es nicht wie vom Architekten aussieht, sondern auch mal eine krumme Kante hat oder wenn sich das Dach wölbt. Aus dem Rand des Lebkuchens kann man eine Dachrinne basteln.
  5. Wenn das Haus steht, sollte man den Zuckerguss trocknen lassen, sonst besteht beim Dekorieren die Gefahr, dass es zusammenbricht.
  6. Wie das Hexenhaus dekoriert wird, ist jedem selbst überlassen, auch Gummibärchen, Kekse oder Nüsse sind möglich, wir kennen es mit Schokolade. Die einzelnen Süßigkeiten werden mit etwas Zuckerguss auf den Lebkuchen geklebt. Auch hier sieht es schner aus, wenn nicht alles ganz akkurat und gerade sitzt.  
  7. Mithilfe einer Tüte mit kleinem Loch werden Eiszapfen auf das Dach gespritzt. 
  8. Zum Schluss wird eine Sperrholzplatte mit Geschenkfolie verpackt und das Haus draufgestellt. Wir haben Kokosflocken als Schnee benutzt, Hänsel & Gretel, die Hexe und die Katze sind vom Weihnachtsmarkt Stuttgart.



Viele liebe Grüße
Eure Verena ♥

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